Causa Möritz – Oder wie wehrhafte Demokratie a la CDU-Sachsen-Anhalt funktionieren soll.

CDU Politiker weiterhin unter Rechtsextremismus-Verdacht
Die CDU Sachsen-Anhalt tut gerade alles, um die Demokratie zu stärken, so so.
Ein weiteres Kreismitglied und Funktionär dürfte nun den CDU-Landeschef Holger Stahlknecht auf den Plan rufen.
In wie weit die Kreis-CDU in rechtsextreme Kreise verankert ist oder eine Affinität aufzeigt, werden weitere Recherchen aufzeigen. Diese Frage sollte sich die Landesregierung sowie der Landeschef der CDU eher konsequent stellen und für eine schnelle und lückenlose Aufklärung sorgen.
Rober Möritz hatte Freitag bereits zugegeben, 2011 die Ordnerrolle bei einer Neonazi-Demo übernommen zu haben nachdem er Donnerstag noch steif und fest behauptet hat, „zu keiner Zeit als Ordner für eine links- oder rechtsextremistische Organisation“ zur Verfügung gestanden zu haben. So weit, so schlecht.
Für den CDU-Kreisverband Anhalt-Bitterfeld ist das aber kein Grund, Möritz aus dem Vorstand oder der Partei zu schmeißen.

Dass ein Neonazi mit Schwarze-Sonne-Tattoo in der Partei ist, ist für die CDU also nicht das Hauptproblem. Problematischer ist offensichtlich, dass die Grünen die fehlende klare Kante der CDU mit Möritz kritisieren.

Ein Grund für den Generalsekretär Sven Schulze, die Frage nach dem Ende der Koalition ins Spiel zu werfen.
So geht dann wohl wehrhafte Demokratie.
https://www.mdr.de/sachsen-anhalt/landespolitik/cdu-spd-gruene-streit-koalition-moeritz-neonazi-demo-100.html?fbclid=IwAR0jFiS-ZZgeCI9jCjNbrdqNVgMjX_3z6WSJgG_TvIvNDb-BTP1o7rrWvNA

AFFEU

AFFEU: anti-fascist film editors union - ist ein antifaschistisches Recherchekollektiv. Die Rechercheschwerpunkte liegen auf rechtsextremen Netzwerken, den deutschen Sicherheitsbehörden und Parteien. AFFEU auf Twitter